| Den Namen "Aline" trägt heute eine Straße die aus Pöhsig heraus in Richtung Ragewitz durch eine herrliche Auenlandschaft führt. Heute Natur pur, aber vor ca. 100 Jahren eine kleine Industrielandschaft. Befand sich doch hier in diesem Tal eine der größten Ziegeleien in unserer Region. Bis 1923 wurden hier Ziegelsteine, Dachsteine, Drainagerohre, usw. gebrannt. Beim Abbau des erforderlichen Tones wurde mehr und mehr Kohle gefunden. |
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Der Ton war stark mit Kohle durchsetzt, was anfangs noch ein guter Nebeneffekt war, denn beim Brennen verbrannte die Kohle und die Ziegel wurden dadurch poröser und leichter. Später wurde der Ziegeleibetrieb ganz eingestellt und nur noch Kohle abgebaut, erst im Tagebaubetrieb dann im Tiefbau. 1934 wurden die Gebäude der Ziegelei abgerissen. Der inzwischen auf dem Gelände errichtete hölzerne Förderturm zum heraufziehen der mit Kohle gefüllten Hunte wurde Anfang der 50 ger Jahre abgerissen. |
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Hier ein Gruppenbild der Belegschaft der alten Ziegelei um das Jahr 1910. Das Gebäude im Hintergrund diente als Wohn-und Bürohaus. Erkennt eventuell jemand seinen Vater oder Großvater auf dem Bild? |
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sind 2 Fotos vom Abriß 1934 zu sehen. Das Wohnhaus diente noch einige
Jahre als solches. Links auf dem Bild sollte Anfang der 50 ger Jahre nach dem Willen eines Fußballbegeisterten Bürgermeisters von Ragewitz ein Sportplatz entstehen, aber nach einigen tausend Spatenstichen wurde das Vorhaben eingestellt, und wieder der alte Sportplatz hinter dem Gasthof Keymer in Ragewitz genutzt. |
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Ein Blick auf den Ort des Geschehens, heute nach 70 Jahren. Ein herrliches Örtchen. |