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Wer heute die
Anhöhe zwischen Deditz und Pöhsig überquert
bemerkt sie kaum, nur
Einheimische wissen, jetzt geht es über die
Deditzhöhe. |
| Aber bereits im 13. Jahrhundert verlor diese Route an Bedeutung... |
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neuerer Zeit wurde dieser Weg allerdings wieder häufig
benutzt, denn die kleinen Industriezentren in Nerchau, und Trebsen
waren immer wieder Anlaufpunkt vieler Arbeitssuchenden. Und so
überquerten täglich viele Arbeiter zu Fuß
oder per Rad die Deditzhöhe. Im Jahre 1873 wurde hier in Erinnerung an die Landvermessung eine rote Porphyrsäule gesetzt. Sie steht noch heute, wurde jedoch bei Arbeiten zur Errichtung des Sendemastes für den mobilen Rettungsdienst beschädigt. Im Laufe des 2. Weltkrieges war auf der Deditzhöhe eine Funkeinheit der Wehrmacht stationiert, es wurden 2 hölzerne Funkmasten und eine massive Unterkunft für die Soldaten errichtet. Die Masten wurden nach dem Krieg wieder entfernt, das Gebäude zu Wohnungen umgebaut. |
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In dem
Nebengebäude hat sich in den ersten Nachkriegsmonaten
eine kleine Elektrofirma, "Fritz Hensel & Sohn" niedergelassen. Hier der Eintrag in einem Arbeitsbuch. |
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Auch
für den Funkverkehr hat die Deditzhöhe
ihre Wichtigkeit nicht verloren. Ein Stahlmast, weithin sichtbar, gewährleistet eine sichere Verbindung verschiedener Rettungsdienste und des Mobilfunkbetreiber E-Plus. Einmal im Jahr treffen sich Amateurfunker auf der Höhe und verbinden die schon immer wichtige "Deditzhöhe" mit der großen und der kleinen Welt, denn hier besteht Sichtkontakt zu der Relaisstation auf dem Colmberg. |
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Die
unter Naturschutz stehende Linde am
Straßenrand direkt auf der Kuppe hat sicherlich schon einiges
gesehen... Sie ist im Februar 2009 gefällt worden. |